Der Weg zu Null: Wie Duryn einen Wasserfilterkrug ohne Plastikanteil entwickelte

December 22, 2025
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The Journey to Zero: How Duryn Engineered a 0% Plastic Water Filter Pitcher

Geht man durch den Gang mit den Wasserfiltern, sieht man ein Meer aus Plastik.

Jahrelang galt in der Branche der Standard „besserer“ Kunststoff – BPA-frei, recycelt oder recycelbar. Doch wir bei Duryn stellten uns eine schwierigere Frage: Was wäre, wenn wir gar keinen Kunststoff verwenden würden?

Wir wollten nicht nur ein Gehäuse ohne Plastik, sondern ein komplett plastikfreies System . Vom Wassertank bis zu den kleinsten Bauteilen in der Filterkartusche wollten wir synthetische Polymere vollständig eliminieren. Das war nicht einfach. Viele Hersteller hielten es sogar für unmöglich.

Hier ist die Geschichte, wie wir ihnen das Gegenteil bewiesen und den Wasserfilterkrug ohne Plastikanteil entwickelt haben.

Phase 1: Das Schiff neu gestalten

Der erste Schritt war der naheliegendste, erforderte aber keinerlei Kompromisse bei der Haltbarkeit. Wir verabschiedeten uns von den üblicherweise in Krügen verwendeten Polycarbonat-Gehäusen.

Stattdessen griffen wir nicht nur auf Borosilikatglas, sondern auf hochborosilikathaltiges Glas zurück.

Im Gegensatz zu herkömmlichem Glas ist Borosilikatglas temperaturbeständig und extrem langlebig. Vor allem aber ist es inert. Es nimmt keine Gerüche an, verfärbt sich nicht und gibt keine Chemikalien ab. Wenn Sie aus einem Duryn-Krug einschenken, sehen Sie nicht nur klares Wasser, sondern schmecken auch Wasser, das nie mit einer synthetischen Oberfläche in Berührung gekommen ist.

Zur Aufnahme des Filtersystems verzichteten wir auf Kunststoffeinsätze und verwendeten stattdessen lebensmittelechten Edelstahl 304. Das Ergebnis ist eine elegante, moderne Optik und dauerhafte Hygiene.

Phase 2: Die „unmögliche“ Filterpatrone

Das war unsere größte Hürde. Die meisten „umweltfreundlichen“ Filter auf dem Markt verwenden immer noch ein Kunststoffgehäuse, das das Kohlemedium umschließt. Selbst wenn die Kohle natürlichen Ursprungs ist, besteht die Hülle, in der sie sich befindet, oft aus Müll.

Wir mussten die Patronenanatomie von Grund auf neu erfinden, und wir wussten, dass wir, um 0 % zu erreichen, uns obsessiv mit den Details auseinandersetzen mussten, die die meisten Leute nie sehen.

Das Geheimnis liegt in den Endkappen.

Bei Standardfiltern bestehen die Kappen, die die Kohle an ihrem Platz halten, fast immer aus geformtem Kunststoff und sind oft mit Industrieklebstoffen verklebt. Das genügte uns nicht.

Wir fertigten unsere Patronenendkappen aus massivem Edelstahl 304 .

Wir haben diese Teile nicht einfach nur gestanzt, sondern bis zur Perfektion bearbeitet. Diese Präzisionsfertigung gewährleistet, dass die Kappen nahtlos auf den Kohleblock passen – ganz ohne synthetische Klebstoffe oder Kunststoffbindemittel. So entsteht eine mechanische Abdichtung, die ebenso schön wie funktional ist. Beim Abschrauben der Baugruppe zum Filterwechsel spürt man das Gewicht und die Qualität des Stahls – ein Beweis dafür, dass dieses Produkt für die Ewigkeit gebaut ist, nicht nur für einen Monat.

Die Medien

Im Inneren dieses Stahlgehäuses befindet sich ein massiver Kohlenstoffblock aus komprimierter, organischer Aktivkohle aus Kokosnussschalen . Durch ein firmeneigenes Sinterverfahren (Hitze und Druck) anstelle chemischer Bindemittel stellen wir sicher, dass das Wasser den Block durchströmt, ohne das Filtermaterial zu umgehen.

Das Ergebnis? Wenn Ihr Filter ausgedient hat, werfen Sie nicht etwa eine Kunststoffhülle weg. Sie kompostieren einfach einen Kohleblock und verwenden Ihre präzisionsgefertigten Stahlkomponenten wieder.

Phase 3: Die Versiegelung (Die letzten 1 %)

Beim letzten Prozent scheitern die meisten Versprechen bezüglich „plastikfreier“ Produkte. Wie dichtet man das Gerät ohne Silikon- oder Gummidichtung dicht ab, um Leckagen zu verhindern?

Wir verwendeten natürliches, lebensmittelechtes Silikon (aus Kieselsäure, einem natürlichen Element) nur dort, wo es für die Vakuumdichtung unbedingt erforderlich war. Da unsere Stahl-auf-Glas-Verbindung jedoch mit höchster Präzision gefertigt wird, konnten wir den Bedarf an Dichtungen minimieren und die Schwerkraft sowie die perfekte Passform der Stahlkomponenten für die nötige Dichtwirkung nutzen.

Warum das wichtig ist

Die Erreichung von 0 % Plastik war nicht nur eine technische Meisterleistung, sondern eine gesundheitliche und ökologische Notwendigkeit.

  • Kein Mikroplastik: Durch den Verzicht auf Kunststoff aus dem Gerät wird das Risiko beseitigt, dass Mikroplastik in Ihr Trinkwasser gelangt.

  • Echte Kreislaufwirtschaft: Glas und Stahl sind unendlich oft recycelbar. Unsere Kohlenstoffblöcke sind kompostierbar. Der Abfallfußabdruck eines Duryn-Nutzers ist praktisch null.

Die Zukunft ist klar

Die Entwicklung des Duryn-Krugs erforderte monatelange Prototypenentwicklung, zerbrochenes Glas und misslungene Gussformen. Doch das fertige Produkt in den Händen zu halten – kühl, schwer und kristallklar – entschädigte für alle Mühen.

Wir sind überzeugt, dass sauberes Wasser nicht auf Kosten eines verschmutzten Planeten gehen sollte. Mit Duryn müssen Sie sich endlich nicht mehr entscheiden.